Die afrozentrisch-esoterischen Lehren verschiedener Individuen und Gruppen waren lange ein U.S Phänomen. Schwarze Menschen finden in diesen anscheinend des öfteren Identität und Sinn. Vor allem Menschen die wenig Bezug zu ihren Ursprungsländern haben oder diesen nicht haben können (wie im Fall der wohl meisten schwarzen U.S Amerikaner), beruhigt pseudospirituelles Gefasel die suchenden Seelen. Durch die Fehlannahme das die Abrahmitischen Religionen in ganz Afrika mit Zwang und Unterdrückung einkehrten ist man gehemmt sich zu einer solchen zu bekennen, möchte man doch Geschichtsbewusst und „Concscious“ sein. Auf die Idee, dass die Religion des Islams aufgrund seiner, den vorangegangenen Praktiken überlegenen Werte, Moral und Wahrheit, Einzug in die Herzen der Menschen hielt, mag man nicht kommen, denn das würde ja bedeuten sich geistig versklaven zu lassen. Man stellt sich nicht die Frage obwohl die Ägypter die falschen Götter verehrten, dass es so weit kommen konnte, dass von einer der mächtigsten und prachtvollsten Zivilisationen nichts als tote Steinhaufen und Statuen übrig blieben. Vielmehr möchte man weiter anbeten was einem weder Schadet noch nutzt.

Sarg Tutenchamun

Ich habe mich getraut einen meiner Lieblingsartikel zu diesem Thema zu übersetzen der die Unwahrheiten und den Minderwertigkeitskomplex manch meiner schwarzen Brüder und Schwestern in der Menschlichkeit aufzeigt.

 

 

Die Arabische Invasion Afrikas. Ein Hirngespinnst.

Die unconscious Community ist verwirrt. Vor allem wenn es um den Islam geht. In der einen Minute sind die Muslime als Mauren der Stolz der afrikanischen Zivilisation, die Ihr Wissen den westasiatischen Höhlenmenschen (die eigentlich schon seit einem Jahrtausend aus den Höhlen ausgezogen waren, mit so kleinen einflussreichen Bekanntschaften wie die des römischen Imperiums.) gaben. In der nächsten Minute sind Muslime die Feinde der afrikanischen Zivilisation, die den weiteren Bau der Pyramiden in Kement behinderten (obwohl diese natürlich schon Jahrhunderte vor dem Islam von Römern uns Persern kolonialisiert wurden).

Also was von Beiden ist es denn nun? Mein Ratschlag ist es, sein Wissen von einem anerkannten Wissenschaftler, wie dem geehrten Cheik Anta Diop, anstatt eines Facebook Revolutionärs zu nehmen, der mit Namen um sich wirft jedoch kein Buch zitieren kann.

Während die Araber Nord Afrika mit Waffengewalt eroberten, zogen sie ziemlich friedvoll in Afrika (den Teil mit der dunkleren Bevölkerung) ein. Die Wüste diente immer als Schutzschild. Seit der Zeit der ersten Rückschläge durch die Umayyaden im 8. Jahrhundert, überquerte keine arabische Streitmacht in einem Eroberungsversuch die Sahara, mit Ausnahme des marokkanischen Krieges im 16. Jahrhundert. Während des Zeitraums unserer Studie, vom 13. – 17. Jahrhundert (der Islam entstand im 7. Jahrhundert), gab es nicht eine lancierte Eroberung über den Nil: Die des Sudans, errungen durch Hilfe der Engländer, geschah erst im 19. Jahrhundert. Noch gab es je irgendeine arabische Eroberung von Mozambique oder sonstigen ostafrikanischen Territorien. Die Araber in diesen Gebieten, welche große religiöse Führer wurden, kamen wie überall sonst individuell an und siedelten friedlich. Sie dankten Ihren Einfluss letztlich der Akzeptanz ihrer spirituellen und religiösen Werte. Die von Soziologen geliebten arabischen Eroberungen sind für deren Theorien notwendig, existierten jedoch in der Realität niemals. Bis zum heutigen Tage gibt es keine zuverlässigen historischen Dokumente die solch eine Theorie unterstützen (101-102)

Die Araber drangen nicht in das Afrika der Sub Sahra ein. Allein schon weil sie es nicht konnten! Die Streitmächte der afrikanischen Reiche waren zu stark.

Diese Reiche, die wenn nötig von hunderttausenden Kriegern verteidigt wurden, mit einer zentralisierten politischen und administrativen Organisation, waren viel zu mächtig für einen einzelnen Reisenden,tausende Meilen von der Heimat entfernt um irgendeine Art von Gewalt ihnen gegenüber auszuüben. (91)

Haussa Horsemen

Afrikanische Armeen

Das Königreich Ghana ….wurde von 200.000 Kriegern verteidigt, 40.000 davon Bogenschützen. Seine Macht und sein Ruf, eilend bis ins Bagdad des fernen Ostens, waren nicht bloß schlichte Legende, sondern eigentlich ein Phänomen. Belegt durch den Fakt das für 1250 Jahre eine Folge Schwarzer Herrscher den Thron eines Landes in der Größe gesamt Westasiens besetzten, ohne Feinde von außerhalb oder Innerhalb des Gebietes, noch das innere Spannungen die Fähigkeit besessen hätten es zu Teilen. (91)

AFRIKANISCHE KÖNIGREICHE WAREN SO STARK, DAS DIE ARABER SIE UM HILFE BATEN !

Die Macht des Königreiches (Mali) war so groß, dass die Araber es beizeiten um militärische Unterstützung baten. So war es laut Khaldun auch im Falle von El Mamer, der die Arabo-Berber aus der Region Uargla in der Nord Sahara bekämpfte. Er appellierte an Kankan Mussa, nach dessen Rückkehr von Mecca, ihn militärisch zu unterstützen. (93)

EIN ARABISCHER REISENDER IN SOLCH RIESIGEN UND MÄCHTIGEN GEBIETEN KONNTE NUR UNTERTAN ODER IM BESTEN FALLE GAST DES HERRSCHERS SEIN.

Entgegengesetz der heutzutage verbreiteten Annahmen, konnte die Beziehung zwischen hellhäutigen und dunkelhäutigen Menschen nicht eine Meister- Sklavenbeziehung sein. (93) Manche von ihnen nahmen jedoch traditionell die Rolle als Hofnarren an afrikanischen Höfen an. (95)

Ein Auszug bei Ibn Batutta, der das besagte Imperium Malis besuchte, zeigt deutlich die Geisteshaltung und den Stolz der Afrikaner zu jener Zeit (1352 n.Chr.). Die Grenzregionen des Reiches, wie Ualata am Rande der Sahara, wurden von schwarzen Farbas regiert, die Zölle und andere Steuern bei Karavanen erhoben, die Handelsgüter in das Land brachten. Beim Eintreffen mussten die Händler administrative Formalitäten klären bevor ihnen die Weiterreise gestattet wurde. Es war während einer solchen Begebenheit das Ibn Battuta, der eine Karavane begleitete, Hussein den Farba von Ualata  traf.

“Unsere Händler standen in seiner Audienz und obwohl sie in seiner Nähe waren, sprach er mit Ihnen durch eine dritte Person. Dies war ein Zeichen der Geringschätzung die er ihnen entgegenbrachte, und ich war so unglücklich darüber, dass ich es bitter bereute in ein Land gekommen zu sein dessen Einwohner solche Manieren zeigten und öffentlich ihre Geringschätzung für (hellhäutige) Menschen zeigten.“

Ibn Battuta war ein Augenzeuge. Es ist schwierig in bezüglich der Gefühle und Attitüde die er dem Sprecher zuschreibt zu wiederlegen. Jedoch, und der Stolz und die Würde des Farba außer Frage stellend, muss das herablassende Gebaren, dass ihm Ibn Battuta attestiert, eher von dessen Unkenntnis des gängigen Hofzeremonielles bei Audienzen eines jeden Würdenträgers herrühren. Wie wir bereits in Kapitel IV gesehen haben, haben diese die Massen nur durch einen Herold angesprochen. So muss der Farba auch an seinem Hof gehandelt haben. (93-4)

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In Wirklichkeit mussten sich Araber fern von ihrer Heimat, oft geleitet durch Ihre Isolation, an das afrikanische (schwarze) Milieu anpassen. Manche von Ihnen nahmen traditionell die Rolle der Narren an afrikanischen Königshöfen an. Obwohl dies nie zuvor betont wurde war dieser Aspekt der Beziehungen zwischen den beiden Kulturen nicht weniger historisch oder üblich. So erzählt Khaldun die Geschichte zweier arabischer Höflinge, Abu Ishaq el Toneijen und El Mamer, die Teil von Mansa Musas Entourage auf dessen Rückkehr von Mekka waren.

“Wir waren Teil des Königlichen Geleits und übertrafen sogar die Wesire und Staatsmänner. Seine Majestät hörte mit Freude den Geschichten die wir Ihm erzählten, und bei jeder Pause, belohnte er uns mit verschiedenen Speisen und Zuckerwerk“ (95)

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Die UNConscious Community leidet unter einem verstecktem Minderwertigkeitskomplex. Auf der einen Seite, behaupten sie „Schwarze“ wären Götter, Besitzer göttlichen Melanins, Meister des Universums und die einzig wahren Menschen.  Auf der andren Seite behaupten sie jede andere Rasse hätte Schwarze auf dem gesamten Erdball erobert und versklavt. In einer Minute sind sie Götter, in der nächsten Minute können sie keine Rassisten sein, da sie nie genug macht hätten Höhlenmenschen/Teufel zu unterdrücken. Sie reden die ganze Zeit von Kemet, aber wie viele wären dabei wenn es darum geht ihre eigene Schwester zu heiraten ? Ich glaube eher keiner ( zumindest hoffe ich das).

Ihr wisst nicht von was Ihr sprecht. Ihr denkt nicht nach. Ihr seid UNConscious.

Die Unconscious Community, um es auf den Punkt zu bringen, weiß nicht von was sie spricht. UNconscious People sind süchtig nach soundbites (Onlinezitate) und Facebook Lügen. Sie verwenden afrikanische Wissenschaftler und Gelehrte auf Facebook Memes, aber versäumen es deren Bücher zu lesen. Es geht nicht um Fakten sondern um Gefühle.

Mit all Ihren Oberflächlichkeiten bringen sie nichts neues hervor. Nur afrozentrisches (unconscious),  das in Wahrheit nur ein Nachplappern von White Nationalists ist, was immer SIE auch sagen, WIR SAGEN DAS GEGENTEIL :

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Weiße Arier behaupten germanisch und Hindus zu sein plötzlich behaupten Black conscious Webseiten Kemeter und Hindus zu sein (kundalini, yoga etc.)

Schaut wir sind total anders! Schaut wir sind total anders!

Ihr pures Blut macht sie überlegen. Unser Melanin macht uns überlegen.

Sie nennen uns menschliche Halbaffen. Wir nennen sie halbmenschliche Neandertaler

Sie sagten das vermischen von Rassen ist unnatürlich, jetzt sagen wir das selbe.

“Nur weil wir beides Rassisten sind, die gegen das mischen der Rassen sind, bedeutet das nicht dass wir etwas gemeinsam haben“

Die Liste geht weiter. “Dies ist keine Ideologie es ist defensiver Rassimus“: Die Werte des Feindes zu übernehmen um mit Ihm wetteifern zu können sprich des Feindes Spiel mitzuspielen ?

All das Götter Gerede ist nett wenn du es magst, aber tief in euch drinnen wollt Ihr Opfer eures (selbsternannten)Teufels sein.

AFRIKA WAR NIE PERFEKT

Eure Vorfahren waren wahrscheinlich keine Könige. Der Großteil der Bevölkerung in jedem Königreich ist von normaler Geburt. Handwerker, Bauern bis hin zu Sklaven. Du bist höchstwahrscheinlich eher ein Nachkomme von ihnen. Geh mal nach Afrika und erzähl jemanden du wärst ein König (oder ein Nachfahre eines Königs)

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Hier kommt die pure Wahrheit: Die Wahrheit ist, dass es in Afrika Sklaven gab. Es gab Sklavenmärkte auf denen jeder, inklusive weißer Ausländer, afrikanische Sklaven kaufen konnte.

 

Sklavenmärkte verkauften Afrikaner an jeden Käufer.

TATSÄCHLICHE Untersuchungen zeigen das afrikanische Sklavenmärkte an jeden Käufer verkauften.

Das Königreich (Ghana) öffnete sich der Welt im größeren Stil erst durch Handel. Es hatte bereits einen internationalen Ruf, der an die zukünftigen Königreiche Mali und Songhai vererbt und durch diese erweitert wurde. Aber häusliche Sklaverei war zu dieser Zeit bereits weit verbreitet in der afrikanischen Gesellschaft. Man konnte seinen Mitmenschen an einen anderen Bürger oder Ausländer verkaufen. Dies erklärt auch wie Berber uns arabische Händler, die in Aoudaghast siedelten reich wurden, obwohl sie Vassalen des schwarzen Souveräns waren. Sie konnten schwarze Sklaven auf den öffentlichen Märkten kaufen. Mache Personen in den Städten besaßen bis zu tausend Sklaven. (91)

Dies Zeigt wie durch friedfertige Mittel die (hellhäutige) Welt in den Besitz von (dunkelhäutigen) Sklaven kommen konnte…..(91-92)

Alle (hellhäutigen) Minderheiten die in Afrika lebten konnten zwar (dunkelhäutige) Sklaven besitzen. Aber Meister sowie Sklave waren Untertanen eines Schwarzen Herrschers. Sie waren alle unter derselben afrikanischen Gewalt. Kein Historiker der auf den man etwas hält kann die Verdunkelung dieses soziopolitischen Kontextes zulassen. (92)

Die Sklaverei im prekolonialen Afrika der Sub Sahel zuzugeben bedeutet nicht den Genozid des von Juden angeführten transatlantischen Sklavenhandels, oder koloniale Sklaverei zu rechtfertigen.

Niemand kann uns unsere Geschichte klauen wenn wir willig sind diese vor uns selbst zu verstecken.

Die Unconscious Community muss lernen zu lesen anstatt nur zu reagieren

Alle Zitate von, Diop, Cheik Anta, Preconolial Black Africa. Chicago:  Lawrence Hill Books.  1987.

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Original Artikel auf: https://selfuni.wordpress.com/2015/03/30/diop-arabislamic-invasion-of-africa-a-figment-of-the-imagination/

Übersetz aus dem Englischen von Mabika.Kaykolongo